Rückschlagventile verhindern den Rückfluss mittels federbelasteter Einzel- oder Doppelscheiben, Schwingscheiben oder Kugelmechanismen in Flach-, Flansch- oder Gewindegehäusen. Sphäroguss, WCB, Messing oder Edelstahl 304/316 mit Dichtungen aus EPDM/NBR/PTFE oder Metall gewährleisten geräuschloses, schlagfreies Schließen, niedrigen Öffnungsdruck und Korrosionsbeständigkeit. Erhältlich in den Größen DN15–DN1200, rein durchflussgesteuert – ohne Stellantrieb. Geeignet für Wasser, Abwasser, Öl, HLK und Pumpenauslässe gemäß DIN/ANSI/JIS.
Auswahl des Rückschlagventiltyps
Einscheiben-Rückschlagventile verwenden eine federbelastete Scheibe und bieten kompakten, verlustarmen Schutz für allgemeine Wasserleitungen. Zweischeiben-Rückschlagventile verwenden zwei federbelastete Halbscheiben und ermöglichen durch ihre geringe Baulänge den Einbau in beengten Räumen. Schwenk-Rückschlagventile bieten einen sehr geringen Strömungswiderstand und eignen sich für größere Systeme mit niedrigerem Druck. Kugel-Rückschlagventile sind für Schlamm, viskose Flüssigkeiten und Medien mit Feststoffen geeignet.
Installationsanleitung
Der Durchflusspfeil muss der Rohrleitungsrichtung folgen. Federbelastete Rückschlagventile schließen schnell und reduzieren Rückfluss und Wasserschlag. Schwenkbare Rückschlagventile benötigen die korrekte Scharnierausrichtung; bei vertikaler Montage ist in der Regel ein Durchfluss nach oben erforderlich. Für Wartungsarbeiten und die Demontage des Deckels muss ausreichend Platz vorhanden sein. In Pumpendruckleitungen trägt ein gerader Verlauf zur Reduzierung von Turbulenzen und instabilen Scheibenbewegungen bei.
Die Gehäuse sind in duktilem Gusseisen, WCB, Messing und Edelstahl 304 oder 316 erhältlich, mit Dichtungen aus EPDM, NBR, PTFE oder Metall. Größen und Anschlussarten hängen von der gewählten Ausführung ab.